Harmonische Beziehung – Körper belastbarer

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Harmonische Beziehung - Körper belastbarer

Stressforschung: Langzeitversuch der Universität Bayreuth ergab, dass Stress in geringen Dosen häufig anregend ist, Dauerstress kann dagegen gesundheitliche Störungen bis hin zum Tod verursachen.

Harmonische Beziehung – Körper belastbarer- Artikelübersicht:

Ob und wie das Immunsystem des Körpers mit Stress fertig wird, hängt entscheidend auch von seinen sozialen Beziehungen ab, berichtet National Geographic Deutschland in der Ausgabe Heft 3/02.

In einer harmonischen Beziehung ist der Körper deutlich belastbarer und damit weniger krank. Das fand 2002 der Tierphysiologe Dietrich von Holst an der Universität Bayreuth mit Tests an Tupajas heraus. Diese südost-asiatischen Baumspitzhörnchen eignen sich aufgrund ihrer auffälligen körperlichen Reaktionen besonders gut für die Stressforschung.

Auswirkungen sozialer Kontakte auf den Körper

Aus dem Langzeitversuch der Universität Bayreuth mit den Tieren liegen nun messbare Ergebnisse über die Auswirkungen sozialer Kontakte auf die Körper-Vitalität vor: Wird ein überlegenes Spitzhörnchen zu einem Artgenossen gesetzt, reagiert dieses mit verstärkt ausgeschütteten Stresshormonen und lebensgefährlicher Beschleunigung des Herzschlags.

Bei anhaltender Konfrontation nehmen Spitzhörnchen rasch an Gewicht ab und können sogar sterben. Wenn sich dagegen ein Tupaja-Paar gut versteht, zeigt es das mit anhaltenden „Küssen“, dem arttypischen Begrüßungslecken. Die Versuchsreihe ergab, dass Tiere aus harmonischen Partnerschaften seltener krank werden und länger leben. Grundsätzlich lassen sich diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen, so National Geographic Deutschland.

Emotionale Balance als Gesundheitsdeterminante

Wer in einer guten Partnerschaft lebt, wird weniger oft und auch weniger schwer krank und lebt deutlich länger. Umgekehrt gilt: Permanente Beziehungskrisen machen krank, das belegen mittlerweile zahlreiche Studien. Denn Dauerkrisen in der Beziehung bedeuten nichts anderes als chronischer Stress und die Folgen davon sind bekannt: Hoher Blutdruck, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen, um nur einige zu nennen.

Allerdings soll eine Beziehung nicht auf Konfliktscheue aufgebaut sein, vielmehr gilt es in einer harmonischen Beziehung eine gute Streitkultur zu entwickeln.

Auch Streiten kann gelernt werden, Psychologin & Psychotherapeutin Mag. Beate Handler hat einige Tipps für eine gute Streitkultur:

  • Nie unter die Gürtellinie schlagen: Keine Abwertungen, keine Kränkungen, die in Richtung Schwachpunkte abzielen. Artikulation von konkretem Ärger anstatt pauschale Anklagen. „Ich ärgere mich über“ anstatt „Du hast das und das gemacht.“
  • Auch Humor hilft, wenn er von beiden Partnern „verstanden“ wird. Es gilt: wenn ich mich selbst nicht zu ernst nehme und über mich auch in „Akutsituationen“ lachen kann, kann ich auch über einen Streit lachen. Doch Vorsicht! Das bedeutet nicht, den Partner auszulachen, sondern über die eigene Person und die Situationskomik zu lachen.
  • Beide Partner sollten nachgeben können. Wenn das während des Streits nicht gelingt, zeigt es von Reife, wenn man etwas später zum Partner geht und ein „Friedensangebot“ in Form einer Berührung, eines Lächelns, netter Worte oder eines Kusses macht.
  • Während anlassbezogenes Streiten also durchaus Sinn macht, schadet eiszeitliches Schweigen der Beziehung und der Gesundheit. Daher nicht die Wut in sich hineinfressen, das macht erwiesenermaßen krank.

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Quelle:

Mag. Beate Handler, Psychologin & Psychotherapeutin


Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com

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