Methoden der Penisverlängerung

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Methoden der Penisverlängerung

Sind Penis-Strecker besser als Penispumpen? Was hat es mit den Pillen und Cremes auf sich? Was kostet eine operative Penisvergrößerung? Wie funktionieren die überlieferten Jelq-Techniken der Araber zur Penisverlängerung? Und welche Verlängerungsmethoden sind tatsächlich erfolgreich? Oder ist gar der Besuch bei einem Therapeuten die beste Lösung? Wir haben die wichtigsten Infos für Sie zusammengetragen.

„Es gibt kein anerkanntes Verfahren, den Penis zu verlängern“, enttäuscht Prof. Dr. Bob Djavan, stellvertretender Leiter der Universitätsklinik für Urologie am AKH Wien, vorweg alle Erwartungen. „Pillen, Pumpen und Operationen sind wissenschaftlich nicht untersucht, und entsprechend unsicher ist das Ergebnis. Ebenso wenig ist über die unerwünschten Nebenwirkungen der verschiedenen Therapien bekannt.“

Allerdings muss angemerkt werden, dass sich die Medizin mit diesem (kosmetischen) Problem bisher auch noch nicht umfassend beschäftigt hat. In letzter Zeit allerdings gibt es erstmals auch klinische Studien zu diesem Bereich, so hat etwa die Goethe-Universitätsklinik des Markuskrankenhauses Frankfurt am Main unter Leitung des Chefarztes Herrn Prof. Dr. Sohn eine klinische Fallstudie zur mechanischen Penisverlängerung durchgeführt, deren Ergebnisse anlässlich des letzten Urologenkongresses in Athen im Frühjahr 2005 präsentiert und erstmals angeblich eine gewisse Wirksamkeit von orthopädischen Streckgurten attestieren werden konnte.

Der Sexualberater Michael Pfreunder hat für alle potentiellen Interessenten zum Thema Penisverlängerung das wirklich empfehlenswerte Buch „Zu kurz gekommen? Ratgeber Sexualität: Penisvergrößerung“ geschrieben. Er geht mit der ihm eigenen Gründlichkeit auf wirklich alle Fragen zur Penisvergrößerung ein.

Keinen Hehl macht er dabei aus seiner kritischen Einstellung zu den meisten Vergrößerungsmethoden. Als Alternative bietet er daher viele pfiffige Ratschläge, wie sich das gute Stück auch ohne teure Maßnahmen aufmöbeln lässt, so z. B. Tipps aus der Pornoindustrie, mit denen jeder – ohne einen Cent zu bezahlen – sein Glied sofort um einige Zentimeter länger erscheinen lassen kann.

In sechs aufeinander aufbauenden Übungen beschreibt er außerdem eine Jelq-Methode für mehr Penislänge und -umfang. Jeder kann sie allein mit Hilfe des Buches zu Hause durchführen und so womöglich ein paar echte Zentimeter für seine Männlichkeit hinzugewinnen.

Ausführlich und mit vielen Bildern erklärt der Autor, worauf man bei Operationen bzw. beim Kauf der diversen Gerätschaften und Medikamente zur Penisvergrößerung achten sollte. Er beleuchtet bis ins Detail Funktionsweise, Kosten, Chancen, Risiken sowie die Wirksam­keit der einzelnen Verfahren.

Daneben erhält der Leser in humorvoller Weise Aufklärung zu Durchschnittslänge und -umfang des männlichen Befruchtungsorgans, Anregungen, wie das Glied auch ohne Vergrößerung genußbringend eingesetzt und gesund gehalten werden kann, jede Menge Literaturhinweise, Internetadressen sowie Informationen zu kompetenten Ansprechpartnern unter den Herstellern.

Methoden der Penisvergrößerung

1.) operative Methoden

  • Duchtrennen von Penisbändern

Bringt – bisherigen Erfahrungen zufolge – hauptsächlich eine optische* Verlängerung um bis zu 5 cm. Erklärung: Diverse Bänder halten den Penis im Körper „fest“, werden diese duchtrennt, „rutscht“ der Penis weiter raus. Risiken: Wie bei jeder OP, die üblichen Risiken: Blutungen, Infektionen, Schönheitsfehler, Narben, usw. Weitere mögliche Risiken: In ungeübten Händen ist diese Operation oft mit erheblichen Risiken und schlechten Ergebnissen behaftet.

Da die Penis-Bänder durchtrennt worden sind, fehlt dem Penis oft auch die nötige Festigkeit! Es wird daher dringend empfohlen spezialisierte Fachkliniken aufzusuchen, welche keine spezifischen Risiken – bei korrektem postoperativen Verhalten des Patienten – dokumentieren. Es entstehen Kosten von mindestens 5000,- Euro, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

* optische Verlängerung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Penis selbst zwar nicht verlängert wird, der sichtbare Teil des Penis aber vergrößert wird, da er nunmehr weiter aus dem Körper hervortritt.

  • Unterspritzen mit Körperfett

Diese Methode wird auch bei Brustvergrösserungen angewendet (natürlich auch da nicht empfohlen). In den Penis wird Eigenfett eingespritzt, was ihn optisch dicker wirken lässt. Besondere Risiken: Das Fett kann zäh werden, verklumpen oder sogar wandern! Es können Entzündungen enstehen, von denen auch das umliegende Gewebe betroffen sein kann!

  • Silikonimplantate

In die Schwellkörper werden Silikonimplantate eigesetzt Besondere Risiken: Um sich den Risiken bewusst zu werden, sollte man sich die vielen weiblichen Silikonopfer betrachten, die sich die Brust vergrössern liesen.

2.) mechanische Methoden

  • Vakuumpumpen

Mittels Vakuumpumpen kann eine vorübergehende Penisvergrößerung – vor allem des Umfangs – erzielt werden; zum einen weil durch das Vakuum vermehrt Blut in die Schwellkörper einströmt und die Erektion verstärkt wird; zum anderen weil bei längerer Anwendung zusätzliche Gewebeflüssigkeit gebildet wird, die die Hautschichten anschwellen lässt. Eine andauernde Wirkung lässt sich angeblich bei regelmäßiger und intensiver Anwendung über einen längeren Zeitraum erzielen, dies ist jedoch nicht erwiesen.

Sehr gute Vakuumpumpen gibt es für etwa 100 EUR. Diese sind mit Qualitätszylindern und Qualitätspumpen ausgestattet und sehr sicher. Auf keinen Fall lohnen sich billige Produkte von 25 EUR: Diese haben oft mindewertige Pumpen und erzeugen nicht genügend Druck, haben schlechte Zylinder, die abschnürend Wirken und einen Blutstau verursachen, oder sogar brechen können! Vakuumpumpen werden oft eine Wunderwirkung zugesprochen, tatsächliche Vergrösserungen liegen meistens zwischen 2 bis 5 cm. – dies bedeutet allerdings über Jahre eine fast tägliche Anwendung! Vorteil bei dieser Methode: Sie ist unblutig, und man erziehlt eine gemässigte Verdickung und Verlängung.

Risiken: Fast keine. Jedoch können bei zu hohem Druck Hämatome (Blutergüsse) unter der Haut entstehen. Weitere Nachteile können durch die Verletzung der Blutgefäße im Penis entstehen, dadurch kann sich später eine Erektion nur noch geschwächt einstellen.

  • Penisstrecker

Mittels eines mechanischen Gerätes kann Zug auf den Penis ausgeübt werden. Dabei wird sowohl das Halteband als auch das Gewebe einem Dehnungsreiz ausgesetzt. Der Nutzen ist wissenschaftlich nicht erwiesen, wobei es positive Anwenderberichte gibt, deren Glaubwürdigkeit sich allerdings schwer nachprüfen läßt. Um den notwendigen Zug aufzubauen, wurden verschiedene Geräte erdacht, z. B. der „PeniMaster“, der „Expander“ oder andere Geräte.

Nicht nur zur Vergrößerung sondern auch zur Reduktion von starken Penis-Krümmungen oder Abweichungen wurde Andropenis© entwickelt. Bei dem Streckapparat Andro-Penis© handelt es sich um einen medizinischen Apparat, der ebenfalls auf dem Zug-Prinzip beruht. Er ist als medizinischer Apparat vom Typ 1 klassifiziert und trägt die medizinische Bescheinigung CE in Europa.

Der Streckapparat wird im Ruhezustand am Penis angebracht und 4 bis 9 Stunden am Tag getragen. Dabei können Sie Ruhepausen einlegen, so oft Sie dies wünschen. Durch das Tragen des Streckapparats wird ein Wachstum von einem halben Zentimeter pro Monat erzielt, wobei die Resultate der einzelnen Monate sich addieren.

Je nachdem welches Wachstum Sie erzielen möchten, müssen Sie den Streckapparat zwischen 4 und 6 Monate tragen. Nach Abschluss der Behandlung, ist das erzielte Wachstum – laut Herstellerangaben – dauerhaft für den Rest des Lebens.

3.) Cremes und Lotions

Die harmlosen Cremes gehören im Erotikhandel zum Basissortiment. Sie enthalten meist zwei Wirkstoffkomplexe: einen, der die Durchblutung fördert, zum Beispiel Cayennepfefferextrakt oder Ginkgo, und einen, der die Haut pflegt, etwa Aloe Vera oder Jojoba. Die Durchblutung wird dadurch lokal angeregt. Das ist ähnlich wie bei einer leichten Erektion. Und deshalb erscheint der Penis kurzfristig größer.

Die gefährliche Variante sind spezielle medizinische Cremes – diese enthalten Hormone, die in die Wachstumsvorgänge eingreifen. Sie wirken nur bis zum Ende der Pubertät und bringen später nichts mehr. Allerdings muss man davon abraten, weil sie der Körper resorbiert und die Hormone gefährliche Nebenwirkungen verursachen können (z.B. Leberschäden und Blutbildveränderungen).

4.) Trainingsmethoden

Verschiedene Melkmethoden, Jelqing genannt, sollen ebenfalls über Dehnungseffekte eine Vergrößerung erreichen. Dabei sollen im halb-eregierten Zustand verschiedene Übungen absolviert werden. Die Techniken führen auf indische und arabische Männertraditionen zurück und sollen bereits in ein paar Wochen das Glied um bis zu fünf Zentimeter verlängern. Eines der bekanntesten Programme ist das so genannte Jelqen (arabisch für melken). Man braucht dazu nichts als etwas Massageöl, am besten ohne chemische Zusätze. Der Nutzen ist spekulativ; wie bei anderen Strecktechniken, dürfte die Wirkung auf die eregierte Größe kaum einen wesentlichen Einfluss haben.

Sollten Sie tatsächlich eine Maßnahme zur Vergrößerung Ihres Penis ergreifen wollen, sollten Sie unbedingt Rücksprache mit Ihrem Urologen halten um im Fall des Falles, die für Sie beste und verträglichste Methode unter ärztlicher Kontrolle gewählt werden kann.

„Vergrößerung“ ohne Gefahr einer Abzocke – die Tricks der Profis

Der Sexualberater Michael Pfreunder hat einige interessante Tricks zusammengestellt, die auf Erfahrungsberichten von Pornodarstellern basieren:

  • Zug-Effekt: Sicher hat diese Methode jeder Mann schon mal (unbewusst) angewandt. Den Penis mit der ganzen Hand umfassen, in die Länge ziehen. Dann mit der Hand langsam und fest bis zur Eichel streichen. Jetzt den Hodensack kurz nach unten ziehen – und schon hat sich das Bindegewebe am Penis etwas aufgefüllt. Der Penis wird länger. Die Wirkung hält aber nur ein paar Minuten an.
  • Schamhaar kürzen bzw. komplette Intimrasur: Die Peniswurzel ist vom Schamhaar überdeckt. Rasiert man es ungefähr auf die Hälfte, sieht man das Glied in ganzer Länge. Mindestens zwei Zentimeter optische Verlängerung gewinnt man auf diese Weise. Im Pornogeschäft sieht man oft die komplette Intimrasur, weil dadurch der Penis noch länger erscheint.
  • Abnehmen: Ja, es stimmt tatsächlich. Je ausgeprägter der Rettungsring um den Bauch ist, desto kürzer scheint der Penis. Hintergrund: Das Gewicht des Fettgewebes drückt auf die Haltebänder des Penis, die ihn am Beckenknochen befestigen. Dadurch wird das Glied etwas in den Bauchraum gezogen. Gewicht abbauen ist also angesagt, damit er wieder in ganzer Länge erscheint. Zehn Kilo abnehmen bedeutet rund 1,5 Zentimeter mehr sichtbare Penislänge!
  • Profil zeigen: Während Ballett-Tänzer früher manchmal von einer Hasenpfote profitierten, die sie unter dem engen Trikot trugen, setzt man heute eher auf Unterwäsche mit Profil. Slips mit eingearbeiteter Mittelnaht, die ihr bestes Stück wie in einer Extra-Tasche präsentieren, machen optisch eine gute Figur – anders als normale Unterwäsche, die den Penis platt an den Körper drückt.
  • Auch die Verwendung eines Orgasmusrings oder sogenannter Penismanschetten kann einen optische Vergrößerung bringen, da die Blutrückfuhr des errigierten Penisses verlansamt wird und somit eine bessere „Standfestigkeit“ und eine prallere Erscheinung erreicht werden kann.

Penisverlängerung – Teil 1

Fotohinweis: sofern nicht extra anders angegeben, Fotocredit by Fotolia.com

Linktipps

– Lust & Liebe-Corner: Infos von A bis Z
– der Penis – Aufbau, Funktion & Wirkungsweise
– Small Penis Syndrome und Dysmorphophobie
– Penisbruch – der ultimative Albtraum für Männer
– www.maenner-klinik.com – Klinik mit Schwerpunkt ambulante Penisvergrößerung
– www.penis-seiten.de – informative & seriöse Seite zum Thema „Penisvergrößerung“
– Sexualberatung online – die Seite vom Erfolgsautor des Buches „Zu kurz gekommen?“

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